Nach zwei Beben in der Region Kumamoto vom 14. und 16. April 2016 wurde die Produktion von Halbleitern in mehreren Werken der als "Silicon Island" bezeichneten Region unterbrochen, so auch die Fertigung von Bildsensoren bei Sony.

Die Erdbebenserie die Mitte April die Region Kumamoto erschütterte kostete nicht nur Menschen das Leben und zerstörte viele Häuser. Auch die angesiedelten Firmen haben mit den Folgen zu kämpfen. Mit allen Partnern in Japan ist SVS-Vistek eng verbunden und unsere Gedanken sind bei allen Menschen die durch dieses Naturereignis Schaden oder Verluste erlitten haben.

Kumamoto ist das Produktionszentrum für Sony´s neueste CMOS-Sensoren die im Endverbrauchermarkt als auch in der Industrie Einzug halten. Durch die Erdbeben wurde die Produktion aller relevanten IMX CMOS Sensoren für die Bildverarbeitung unterbrochen. Sony ist dabei den Schadensumfang zu analysieren, um schnellstmöglich einen Sanierungsplan aufstellen zu können.

Die Informationen aus dem Netzwerk der Distributoren für Sensoren als auch durch unsere eigenen japanischen Kontakte lassen noch keine genaue Prognose zu, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann. Es ist jedoch von einigen Monaten auszugehen bis geforderte Stückzahlen produziert und im Lieferprozess zur Verfügung stehen.

SVS-Vistek hat die bis dato verfügbaren IMX Sensoren in der aktuellen EXO-Serie implementiert und wird auch die neuen 9 und 12 MP bis 1,1“ in der RoadMap halten und somit die Serie der IMX Sensoren vervollständigen

Produktion der Sony CCD Sensoren läuft weiter

Die Fertigung der CCD Sensoren von Sony ist jedoch nicht betroffen. Sony hat vor dem Strategiewechsel hin zur CMOS Technologie die letzte „State of the Art“ CCD Baureihe von 3, 6, 9 und 12 MP bis 1“ Bildgröße im Markt eingeführt. CCD-basierte Kameras, wie die Kameras der ECO2 Serie mit GigE Interface sind uneingeschränkt lieferbar. In der EXO Serie können die ICX CCD Sensoren mit 4-tap Modus betrieben werden und erzielen durch das USB3 oder CameraLink Interface die maximale Bildrate.

Bitte wenden Sie sich gerne für weitere Informationen oder alternativen Produkten an unsere Vertriebsmitarbeiter.

Wir werden für Sie zeitnah die passende Lösung finden. Wir hoffen, dass sich die Situation vor Ort bald wieder stabilisiert und wünschen unseren Kunden, Lieferanten und Partnern die nötige Kraft und Energie.